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Parodontologie in Lankwitz

Als Parodontitis (Paradontitis) werden Entzündungen im Bereich vom Zahnhalteapparat (Parodont) bezeichnet. Parodontose ist ein veralteter Begriff für Parodontitis.
Die Parodontalerkrankungen können akut oder chronisch verlaufen.
Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.

Eine Parodontitis entwickelt sich vor allem bei Erwachsenen und wird durch Bakterien (Infektion) verursacht.

Plaque, eine klebrige, fast farblose Ablagerung, die sich auf den Zähnen bildet, entzündet das Zahnfleisch, sodass es rot wird. Das Zahnfleisch schwillt an und beginnt zu bluten (Zahnfleischbluten). Das bemerkt der Patient vor allem bei der Zahnpflege, also beim Zähneputzen.

Wird nichts gegen die Entzündung unternommen, können das gesamte Zahnbett, das Zahnfleisch, die Zahnhaltefasern und der Knochen betroffen sein. So entstehen tiefere Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien weiter vermehren können.

Wird nichts dagegen unternommen, kommt es zum Zahnverlust bzw. Zahnausfall.
Die Parodontitistherapie nimmt in der Regel fünf Patiententermine in Anspruch.

Der Behandlungsverlauf

Zwei Präventionstermine, zwei Behandlungstermine und ein bis zwei Nachsorgetermine.

Bei den Präventionsterminen erfolgt eine professionelle Zahnreinigung (PZR) mit einer Instruktion und Anpassung der Mundhygienemittel sowie einer perfekten Entfernung aller sichtbaren harten und weichen Zahnbeläge.

Diese Termine sind die Voraussetzung einerseits für eine genaue Messung der Zahnfleischtaschentiefe mit einer Parodontalsonde und andererseits dem Vermeiden der Verschleppung von Bakterien während der Behandlungssitzung.

Während der Behandlungstermine entfernt der Zahnarzt mit einem geeigneten Instrument und unter lokaler Betäubung feste und weiche Beläge in der Tiefe der Zahnfleischtasche, ohne dass das Zahnfleisch angehoben wird. Zusätzlich wird die Zahnfleischtasche nach mechanischer Reinigung noch mit einer antibakteriellen Lösung gespült.

Die Parodontitisbehandlung erfolgt einmal im Oberkiefer und nach kurzer Wartezeit von ein paar Tagen auch im Unterkiefer, damit die noch infizierten Zahnfleischtaschen die gereinigten nicht abermals infizieren können.

Im Zuge des Nachsorgetermines werden nochmals alle Zahnfleischtaschen nachgemessen und eventuell noch entzündete nachgereinigt.

Ziel der Parodontitisbehandlung ist ein so lange wie möglich entzündungsfreies Zeitintervall aller betroffenen Zahnfleischtaschen.

Hierzu kann nötig sein, dass neben der halbjährlichen zahnärztlichen Kontrolluntersuchung weitere Nachkontrollen der Zahnfleischtaschen durchzuführen sind.